Skip to content

Erfahrungen mit den Änderungen in der StVO

Vieles hat sich seit dem 28.04.2020 für den Radverkehr zum Guten verändert, Scheuer sei Dank! – Was? Ihr habt nichts bemerkt? Kann doch nicht sein! Schaut doch noch mal in die Liste der Änderungen; sie steht seit dem 11.05. auf unserer Homepage. Also die Liste. Mit der Theorie. Und nun noch einmal meine Frage nach der Praxis: Klappt es mit dem Mindestabstand von 1,50m beim Überholen? Werden die Radwege nicht mehr als Parkstreifen genutzt, ebenso wie die Schutzstreifen? Achten PKW- wie LKW-Fahrer beim Abbiegen auf den Radverkehr? Und Hand aufs Radlerherz: Missbrauchst du selbst keinen Gehweg mehr und fährst immer in die „richtige“ Richtung?

Es wäre doch spannend zu erfahren, wie es läuft in unserer Stadt, wo das Ordnungsamt ja nicht ständig und überall sein kann. Deshalb brauchen wir deine, eure Erfahrungen. Schaut doch bitte mal genau hin in eurem Wohnbereich, auf den Wegen, die ihr täglich benutzt und beschreibt hier, was ihr seht und wie es euch selbst ergeht.

Dokumentieren wir gemeinsam, wo es Brennpunkte gibt. Und auch herzlich gerne, wo es richtig gut läuft! Für ein fahrradfreundliches Leverkusen.

ADFC kritisiert geplante Rücknahme von Raser-Bußgeldern

 

Pressemitteilung

Verkehrssicherheit

ADFC kritisiert geplante Rücknahme von Raser-Bußgeldern

Berlin, 15. Mai 2020

019/20

Wie gestern bekannt wurde, plant Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer die erst kürzlich in Kraft getretenen höheren Bußgelder für Auto-Raser wieder zurückzunehmen. Der ADFC hält das für unverantwortlich und appelliert an die Bundesländer, diesen Plänen eine Absage zu erteilen.

ADFC-Bundesvorsitzender Ulrich Syberg sagt: „Minister Scheuer ist angetreten, den Verkehr sicherer für Radfahrerinnen und Radfahrer und Menschen zu Fuß zu machen. Das ist mit der kürzlich in Kraft getretenen Novelle der Straßenverkehrsordnung zum Teil gelungen. Abschreckende Bußgelder für drastische Geschwindigkeitsüberschreitungen - inklusive der Androhung eines Fahrverbots – sind essenziell, um die Menschen in den Städten und Wohngebieten vor Auto-Rasern zu schützen. Sich durch AfD und FDP zu einer Rückwärtsrolle drängen zu lassen und die Sanktionen zurückzunehmen, wäre ein fataler politischer Irrtum. Die Bundesländer müssen jetzt dringend auf dem Kurs der ‚Vision Zero‘ bleiben und einen Rückfall in eine überkommene PS-Politik verhindern!“     

58 km/h in der Tempo-30-Zone? Unverantwortlich!

Nach Auffassung des ADFC und der meisten Bundesländer ist die Androhung eines Fahrverbots das wirkungsvollste Mittel gegen Raser. Der Bundesrat hatte diese Möglichkeit erst im Februar geschaffen. Wenn diese scharfe Sanktionsmöglichkeit kippt, könnte ein Autofahrender in einer Tempo 30-Zone wieder mit bis zu 58 km/h fahren, ohne dass ihm oder ihr ein einmonatiges Fahrverbot droht. Syberg: „Es muss endlich Schluss damit sein, dass der Staat die Verfehlungen von Autofahrenden milde lächelnd durchwinkt – und damit Leben und Gesundheit ungeschützter Verkehrsteilnehmer aufs Spiel setzt! Geschwindigkeitsbegrenzungen sind völlig wirkungslos, wenn die Überschreitung nicht hart sanktioniert wird!“

Hinweis für Redaktionen: Themenfotos Radverkehr sowie diese und ältere Pressemitteilungen finden Sie in unserem Pressebereich.

Über den ADFC

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit mehr als 190.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik und Tourismus. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.

Der ADFC auf

Twitter

Facebook

Instagram

Youtube

Hashtags: #VisionZero, #GuteStraßenFürAlle

 

Kontakt

Stephanie Krone
Pressesprecherin
ADFC-Bundesverband
Mohrenstraße 69, 10117 Berlin
Telefon: 030-209 14 98-65
Telefax: 030-209 14 98-55
E-Mail: presse@adfc.de
Twitter: @FrauKrone

Internet: www.adfc.de